Studien zur Anthroposophie

Michael Muschalle


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Michael Muschalle

Zum Begriff des Gegebenen bei Rudolf Steiner

(Stand 12.07.01)

Über diesen Aufsatz

Die vorliegende Arbeit erschien unter dem Titel Weltwechsel oder Wechsel der Theorien erstmals im Jahrbuch für Anthroposophische Kritik 1997, herausgegeben von Lorenzo Ravagli. Sie befaßt sich über weite Strecken mit dem theoretischen Verhältnis Steiners zu Johannes Volkelt und dessen Begriff der reinen Erfahrung. Wegweisend für spätere Arbeiten wurde ein Resultat dieser vergleichenden Betrachtung in Kapitel 7c: Das Denken selbst muß gemäß der Steinerschen Konzeption in den Grundlinien ... als reine Erfahrung aufgefaßt werden. Es ist zunächst begriffslos gegeben in dem Sinne, daß der Denker zwar in unmittelbarer Erfahrung seiner Tätigkeit inne ist, aber währenddessen zu keinem Begriff dieser aktuellen Tätigkeit und ihrer Eigentümlichkeiten selber kommen kann. Steiner faßt diesen Sachverhalt in seiner Philosophie der Freiheit von 1894 unter dem Ausdruck der Unbeobachtbarkeit des gegenwärtigen Denkens. (Siehe hierzu ausführlich den Aufsatz Rudolf Steiners Begriff der Denk-Beobachtung  auf dieser Homepage.)

Das Kapitel 7c ist infolge einer veränderten Sicht nach Auseinandersetzung mit Steiners Begriff der Denk-Beobachtung etwas umgearbeitet worden.

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