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Michael Muschalle Michael Muschalle Wichtige Neuigkeiten zu dieser Homepage Allgemeines zu dieser Rubrik: Hier finden Sie ausschließlich Hinweise auf Neuigkeiten, die von ganz besonderer Relevanz sind und sozusagen unter den Nägeln brennen. So etwas kommt vergleichsweise selten vor, deswegen wird die Liste der hier aufgeführten Mitteilungen naturgemäß nur in größeren Zeitabständen erweitert. Wenn Sie mehr an Veränderungen oder Aktualisierungen von Arbeiten bzw Kapiteln dieser Website interessiert sind, dann können Sie sich an den Datumsangaben im Gesamtinhaltsverzeichnis und in den Kapitelübersichten orientieren. Diese geben jeweils den letzten Stand der Überarbeitung bzw Aktualisierung an. 04.10.11/ 03.01.12 "Praktische Einführung in die Beobachtung des Denkens" von Merijn Fagard Obige Arbeit möchte ich meinen Besuchern ganz besonders ans Herz legen. Merijn Fagard zeigt dort im Rückgriff auf Steiners Philosophie der Freiheit dem Leser an zahlreichen Übungsbeispielen nicht nur, wie er das Denken beobachten kann. Sondern darüber hinaus auch noch, wie sich die Beobachtung des Denkens selbst beobachten lässt. Und zwar letzteres ebenfalls im Rückgriff auf Steiners Philosophie der Freiheit. Damit liefert Fagard einen ganz wesentlichen und ebenso dringenden Forschungsbeitrag zu dieser Fundierungsschrift Steiners.
Es ist zu hoffen, dass möglichst viele Fagards Forschungseinladung folgen werden und die Mühe nicht scheuen, die das Projekt vielleicht im Einzelfall mit sich bringt. Der Erkenntnisfortschritt für das Verständnis eines zentralen Teils der Philosophie der Freiheit - das kann ich dem Leser versichern - ist gross. Fagards Beitrag finden Sie hier. 12.03.11 Klärende Worte zu Frau Mosmuller Ein paar Sätze zu Frau Mosmuller findet der Leser in der Endnote 1) am Ende der Arbeit "Zum Entschlüpfen des Denkwesens". 02.01.08 Betreff: Einige Anmerkungen zu dieser Website Besucherzahlen: Die Zahl der Besucher dieser Website hat sich in den wenigen Jahren ihres Bestehens kontinuierlich erhöht. Sie liegt jetzt bei annähernd 2500 aktiven Besuchern pro Monat. Damit sind Nutzer gemeint, die auch Downloads tätigen und offensichtlich mit dem Inhalt arbeiten. Die Zahl der Zugriffe liegt wesentlich höher - etwa um das dreieinhalb bis viereinhalbfache darüber. Derzeit bei durchschnittlich 11000 bis 12000 pro Monat. Auf der Startseite werden nur die aktiven Besucher respektive Nutzer gezählt.
25.05.07 Betreff: Buchveröffentlichung der Studien zur Anthroposophie Infolge technischer Schwierigkeiten hat es einen Verlagswechsel bei den Buchveröffentlichungen der Studien zur Anthroposophie gegeben. Ab sofort ist der erste Band über den regulären Buchhandel bzw im Internetbuchhandel erhältlich unter dem Titel Studien zur Anthroposophie Bd 1, Beobachtung des Denkens bei Rudolf Steiner; Norderstedt 2007; ISBN-13: 978-3-8334-9228-0 Besucher, die sich den ersten Band bei Lulu.com beschafft haben, können ihn falls sie dies wünschen gegen Einsendung ihres Exemplares bei mir umtauschen. Bitte mich dazu per e-mail zu kontaktieren unter: bultkamp@aol.com Ein zweiter Band mit Studien zur Erkenntnistheorie und Freiheitsphilosophie Rudolf Steiners ist aktuell in Vorbereitung und wird im Laufe des Sommers ebenfalls erscheinen. Einige weitere Bände werden dann voraussichtlich noch folgen. 21.12.06 Betreff: Buchveröffentlichung der Studien zur Anthroposophie Eine Auswahl der Studien zur Anthroposophie wird es in fortlaufender Reihe in Buchform geben. Ein erster Band Studien zur Anthroposophie Bd. I ist ab sofort über den regulären Buchhandel erhältlich, oder direkt zu beziehen bei Lulu.com . Thema des ersten Bandes: Rudolf Steiners Begriff der Denk-Beobachtung. Weitere Bände werden bald folgen. 01.07.06 Betreff: Intuitives Denken Lesern, die für Ihre Sommerferien noch auf der Suche nach interessanter Literatur sind möchte ich sehr ans Herz legen: Renatus Ziegler, Intuition und Ich-Erfahrung, Stuttgart 2006, Verlag Freies Geistesleben & Urachhausverlag. Dieses Buch benötigt für den Einstieg etwas Zeit, deswegen ist die Ferienzeit eine gute Gelegenheit dazu. Wer wirklich interessante Entdeckungen machen möchte, der wird sie in diesem Buch machen und lange davon zehren können. Es ist soweit ich sehe das erste mal, daß es auf der Ebene einer Buchveröffentlichung gelungen ist Steiners Empfehlung aus der Philosophie der Freiheit konsequent umzusetzen: "Vom lebendigen Ergreifen des in diesem Buche gemeinten intuitiven Denkens wird sich aber naturgemäß der weitere lebendige Eintritt in die geistige Wahrnehmungswelt ergeben." (Am Ende des Kapitels: Die Konsequenzen des Monismus) Was bei Ziegler bislang noch fehlt ist ein ausreichender Legitimitätsnachweis dafür, daß die von ihm erfolgte Gleichsetzung von reinem Denken und intuitivem Denken adaequat ist. Persönlich bin ich der Auffassung, daß Ziegler in dieser Gleichsetzung recht hat. Eine nähere Begründung meinerseits für die Korrektheit dieses Gedankenganges nebst einigen kritischen Bemerkungen finden Sie hier. 03.03.06 Betreff: Blindes Sehen und Anschauung des Denkens Besucher dieser Homepage, die noch immer auf den in der Vorschau angekündigten Artikel von mir warten, darf ich auf eine kürzlich hier installierte kleinere Zwischenstudie zu diesem Thema hinweisen. Siehe: Aufklärung oder Mystifikation? Sie nähert sich weiter dem Thema anhand der kritischen Betrachtung einer aktuellen Arbeit zur Beobachtung des Denkens an. Es zeigt sich dort auch, daß es seit Steiners Tod seinen Interpreten kaum gelungen ist, dessen Erkenntnisbegriff adäquat auf die Erkenntnis des Denkens zu übertragen und sich somit ein angemessenes Verständnis der Beobachtung des Denkens zu erwerben. Stattdessen wird versucht bestehende Verständnisschwierigkeiten mit der Philosophie der Freiheit im Rückgriff auf den anthroposophischen Schulungsweg zu beheben, obwohl Steiner selbst ein derartiges Procedere in der Vorrede von 1918 zu diesem Werk ausdrücklich verwirft. 07.12.04 Betreff : "intuitives Denken" In Ergänzung dessen, was ich am 25.09.02 zum Thema intuitives Denken an dieser Stelle gesagt habe, darf ich den Leser an eine weitere Arbeit verweisen, die sich dieser Angelegenheit annimmt. Über den Zusammenhang von Freiheitsfrage und Erkenntnisfrage Vor allem die Teile I und II sind einer weiteren begrifflichen Klärung des intuitiven Denkens gewidmet. Während sich die übrigen Abschnitte mehr um einen Brückenschlag in die freiheitsphilosophische und bewußtseinsphänomenologische Nachbarschaft bemühen. Wie aus der Besucherstatistik hervorgeht, ist das Interesse an beiden Arbeiten über das intuitive Denken erheblich. Deswegen möchte ich den Besucher noch auf eine - manchmal für ihn etwas ärgerliche - Eigenart dieser Aufsätze hinweisen: Ich installiere die Artikel stets dann auf dieser Homepage, wenn ich den Eindruck gewonnen habe, daß sie zu einem gewissen Abschluß gekommen sind und sich nicht mehr allzu viel verändert. Im Fall der Arbeiten über das intuitive Denken klappte diese Strategie so gut wie gar nicht. Die Folge davon ist, daß der Besucher Zugriff auf einen Artikel bekommt, der eher Werkstattcharakter hat, als fertig zu sein. Vor allem bei der letztinstallierten Studie änderte sich deren Inhalt oft sogar im Verlauf eines einzigen Tages mehrfach, sodaß wahrscheinlich ein großer Teil der Besucher jeweils eine andere Version vorliegen hat. Das kann noch eine Weile so anhalten, bis die Virulenz der Thematik zur Ruhe gekommen ist und inhaltliche Sättigung eingetreten ist. Ich hatte zwischenzeitlich für mich selbst versucht dies zu ändern. Aber es ist einfach eine Erfahrungstatsache, daß einem mehr fruchtbare Ideen zufliegen, wenn man einen noch etwas unabgeschlossenen Gedankengang öffentlich zugänglich macht, als wenn man ihn zunächst allein zu Ende zu bringen sucht. Im letzteren Fall tritt dieses fruchtbare Moment deutlich weniger zutage - die Ideen sprudeln nicht ganz so reichlich. Ich habe daher manchmal den Eindruck, daß es nicht egal ist für den Entdeckungsprozeß, ob andere, auch wenn man sie nicht kennt, über denselben Fragen brüten wie man selbst. Und letzteres scheint ja der Fall zu sein, wie sich aus der relativ großen Zahl der Zugriffe und Downloads entnehmen läßt. Dies läßt sich schlecht belegen, aber mein subjektiver Eindruck ist danach. Ich habe mich deswegen entschlossen das ältere Verfahren beizubehalten und häufiger Ergänzungen und Einschübe anzubringen. Dafür bitte ich um Verständnis. 25.09.02 Betreff : "intuitives Denken" Lieber Gast, wenn Sie an Steiners Begriff des intuitiven Denkens interessiert sind, dann schauen Sie doch einmal in das Kapitel 9. 1 "Über das Zusammenfallen von Wahrnehmung und Begriff und intuitives Denken" im Aufsatz "Rudolf Steiners Begriff der Denk-Beobachtung" auf dieser Homepage. Ich habe ihn in den zurückliegenden Wochen weiter aktualisiert und einiges präzisiert. Insgesamt möchte ich sagen, daß man mit dem jetzigen Stand wohl einen tragfähigen Verständnisansatz für diesen Begriff hat und damit weiter arbeiten kann. Ich betone dies aus drei Gründen: 1. Über den Begriff des intuitiven Denkens herrschten bislang bei anthroposophischen Autoren recht verworrene Vorstellungen. Das gilt beispielsweise für Autoren wie
Und wahrscheinlich für manchen anderen. Wie Sie sehen nehme ich mich selbst von der Kritik nicht aus. Ich habe zwar innerhalb der Dissertation durch verschiedene spätere Kommentare auf das Unzulängliche dieser Arbeit in dieser Frage hingewiesen, meine aber, dies sollte im Rahmen einer kritischen Stellungnahme anderen gegenüber eigens noch einmal erwähnt werden. Ich bitte diese Selbstkritik nicht als Koketterie mißzuverstehen, sondern als Anerkenntnis der Tatsache, daß da, wo Forschung stattfindet, der Irrtum inbegriffen ist. Und gerade anthroposophische Forschung sollte der allerletzte Ort sein, an dem so etwas Platz greifen darf wie alberne Rechthaberei. 2. Das Verständnis des Begriffs intuitives Denken ist für das Freiheitsverständnis Steiners unerläßlich, weil bei Steiner die Freiheit des Handelns in der Freiheit des intuitiven Denkens gründet. Versteht man also diesen Begriff nicht, dann hat man kaum eine Handhabe Steiners Freiheitsbegriff wirklich einsichtsvoll zu erfassen. Der Begriff des intuitiven Denkens ist ein ganz zentraler für den Zugang zur Philosophie der Freiheit, ebenso wie Steiners Begriff der Denk-Beobachtung. Beide zusammen ergeben die Basis für das Durchschauen dieser philosophischen Grundlegung der Anthroposophie. 3. Aus dieser Tatsache ergeben sich weitere praktische Gesichtspunkte für all diejenigen, die selbst aus mehr philosophischer Sicht den Zugang zur Anthroposophie suchen, und sich etwa mit dem Gedanken tragen, eine philosophische Arbeit, vielleicht sogar eine Dissertation zu diesem Thema zu verfassen. Aus der Selbsterklärungsfähigkeit des Denkens, wie sie Steiner in der Philosophie der Freiheit eigentlich mehr andeutet als sie ausführlich auszuformulieren, ergibt sich eine Fülle weiterer Gesichtspunkte aus dem Grenzbereich von Anthroposophie, Erkenntnistheorie, Psychologie, Logik und Hirnphysiologie, die einer seriösen und aussichtsreichen philosophischen Bearbeitung durchaus zugänglich sind, und die der philosophischen Erweiterung der Philosophie der Freiheit dienen. Einiges dazu finden Sie im Rahmen des genannten Kapitels 9.1 erwähnt. Ich sage dies hier aus gutem Grund, weil ich zur Zeit, als ich meine eigene Dissertation verfasste, die leidvolle Erfahrung machen mußte, daß es in akademischen philosophischen Zusammenhängen außerordentlich schwierig ist ein geeignetes Dissertationsthema zu finden, mit dem sich wichtige Aspekte der Anthroposophie aufarbeiten lassen. Zumal dann, wenn man keinen geeigneten Mentor hat, der in dieser Frage hilfreich zur Seite steht. Ich vermute, daß sich diese Sachlage bis heute nicht wesentlich geändert hat. Die Forschungsfelder und Problemstellungen aus dem genannten Grenzbereich scheinen mir solche zu sein, die nicht schon im Vorfeld die Tendenz zum Scheitern der Arbeit in sich bergen und zugleich fruchtbar und ergiebig sind. 14.11.01 Betreff : Wirklichkeitsbegriff Rudolf Steiners und Zitierfehler bei Herbert Witzenmann Eine ausführlichere Diskussion Herbert Witzenmanns ist in Kapitel 5 und in Teilen von Kapitel 6 des Aufsatzes "Zum Wirklichkeitsbegriff Rudolf Steiners" hinzugefügt, weil Witzenmann seiner Interpretation einer etwas dunklen Textstelle, betreffend das Schaffen der Wirklichkeit im Erkennen, ein im Text verändertes Originalzitat aus den Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung zugrundelegt, wobei zu fragen ist, ob diese Veränderung auf Witzenmann selbst zurückgeht, oder auf Steiner. Eine Überprüfung sämtlicher Ausgaben der Grundlinien ... durch das Rudolf Steiner Archiv in Dornach am 16.10.01 ergab, daß die Zitatvariante von Herbert Witzenmann in keiner einzigen vorkommt. Witzenmann hat ersichtlich den Originaltext selbst verändert, und zwar in Richtung auf eine Interpretation, die den ursprünglichen Sinn vollständig in sein Gegenteil verkehrt. Warum dies geschehen ist vermag ich bislang nicht zu beurteilen. Eines läßt sich hier aber auf jeden Fall sagen: Witzenmanns Interpretation der fraglichen Textstelle basiert auf einer Verkennung grundlegender Tatsachen und Aussagen des Textmaterials. Und diese Verkennung ist zu nicht unerheblichen Teilen in seine Schrift Die Voraussetzungslosigkeit der Anthroposophie, 2, Stuttgart 1986 einverwoben. Wie weitgehend andere Teile dieser Schrift von diesem Irrtum betroffen sind kann nur eine eingehendere Analyse zeigen. Diese scheint mir angesichts der vorliegenden Umstände auch dringend geboten. Es spricht verschiedenes dafür, daß Herbert Witzenmann Steiners erkenntnistheoretischen Begriff der Voraussetzungslosigkeit in essentiellen Details mißverstanden hat und infolgedessen Steiners Philosophie in eine bedenkliche Nähe zum Solipsismus rückt. Einiges zu dieser Problematik enthalten die oben genannten Kapitel 5 und 6 der vorliegenden Arbeit. Die Korrespondenz mit dem Rudolf Steiner Archiv finden Sie im Anhang. |